Reseña del libro "Der Weg des Mamonts (en Alemán)"
Schon seit fünf Wintern hält eine ungewöhnliche Kälte das Land im Griff. Sie lässt Menschen und Tiere erzittern und um ihr Leben kämpfen. Wolf, ein Rentierjäger vom gro en Stamm der Reni, führt eine kleine Reni-Gruppe in die Wälder südlich der Weiten Ebene. Sie sind auf der Jagd. Denn die Kälte zwingt sie dazu, lässt sie nicht mehr in der unmenschlich gewordenen Weite der Ebene, ihrer Heimat, überleben. Die gro en Rentierherden wandern seit der Kälte auf völlig neuen Wegen, sind weit nach Süden gezogen. Aber es sind die Jagdgründe der Waldclans, in welche die Reni nun eingedrungen sind. Es bedeutet Krieg. Schicksalhaft trifft Wolf auf die Jäger der Veni, eines der drei nördlichen Waldclans, und wird von ihnen gefangen genommen. Sie hatten die Reni kommen sehen, wurden von Veni, ihrer Seherin ausgesandt, sie zu vertreiben. Sie wollen Wolf nun der Gro en Mutter opfern, damit sie die Kälte wieder von ihnen nimmt. Doch alles soll anders kommen. Wolf wird zu seinen wahren Wurzeln finden, die nicht im Reni-Stamm liegen. Er wird ein dunkles Geheimnis aus seiner Kindheit lüften. Es wird ihm helfen, zu sich selbst zu finden und mit Hilfe der Heilerin Veni eine Gabe an sich reifen zu lassen, die ein sehr hohes Ziel verfolgt. Denn nur er kann die Stämme friedlich einen, nur er kennt die Menschen auf beiden Seiten. Er wird die Liebe seines Lebens finden, wird die Liebe zu seiner wahren Familie entdecken. Doch wird er seiner Aufgabe gewachsen sein? Denn die Kälte ändert nicht nur die Wege der Rentiere. Sie führt ein monströses Ungetüm aus den Zeiten uralter Sagen zu ihnen, das den Menschen den Tod bringt. - Die Geschichte spielt im europäischen Spätpaläolithikum, vor 12.700 Jahren. Die Weichselkaltzeit bäumt sich noch einmal in einem scharfen Kälterückfall für 1.200 Jahre auf, bevor unsere heutige Warmzeit beginnen wird. Ein Kälterückfall. Ausgelöst in der Warmphase des Alleröd durch ein rasches Abschmelzen des arktischen Eisschildes und der damit einhergehenden Versü ung von Meerwasser. Dieses wurde somit zu leicht, um noch absinken zu können. Der Antrieb des thermohalinen Kreislaufes kam zum Erliegen, warme tropische Gewässer konnten nicht mehr vom Äquator in die nördliche Hemisphäre transportiert werden. Letztere vereiste. Die Thematik ist brandaktuell. Wenn durch ein eben solches Szenario in unserer heutigen Warmzeit durch die zusätzliche globale Erwärmung der Golfstrom zum Erliegen kommen sollte, droht uns erneut eine Vereisung der nördlichen Hemisphäre. Genau wie damals, vor 12.700 Jahren.