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portada Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. Jahrgang 29.2 (en Alemán)
Formato
Libro Físico
Editorial
Año
2025
Idioma
Alemán
N° páginas
164
Encuadernación
Tapa Blanda
Dimensiones
21.00 x 14.80 cm
ISBN13
9783838220888

Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. Jahrgang 29.2 (en Alemán)

Leonid Luks;Gunter Dehnert;Nikolaus Lobkowicz;Alexei Rybakow;Andreas Umland;Marina Tsoi;Karsten Ruppert;Leonid Luks;Mikhail Minakov;Gregor Luks;Andrey Gurkov (Autor) · ibidem · Tapa Blanda

Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. Jahrgang 29.2 (en Alemán) - Leonid Luks;Gunter Dehnert;Nikolaus Lobkowicz;Alexei Rybakow;Andreas Umland;Marina Tsoi;Karsten Ruppert;Leonid Luks;Mikhail Minakov;Gregor Luks;Andrey Gurkov

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Reseña del libro "Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte. Jahrgang 29.2 (en Alemán)"

 Ziele und Handlungsweisen der Zentralgewalt waren so ambivalent wie die gesamte bürgerliche Revolution. Die Umwandlung des Deutschen Bundes in einen liberalen Verfassungsstaat für eine rechtsgleiche und offene Ge­sellschaft lief fraglos auf einen Systemwechsel hinaus. Zugleich wollte die Zentralgewalt aus Überzeugung große Teile der bisherigen Institutionen, insbesondere die Fürstenherrschaft, erhalten. Zum geringsten aus tradi­tioneller Anhänglichkeit, sondern weil sie als der beste Schutzwall gegen die Ansprüche der Unterschichten erschien. Das lief auf Handlungswei­sen hinaus, die zwischen Koexistenz und Akten revolutionärer Selbster­mächtigung mit der nicht seltenen nachträglichen Kanalisierung in legale Formen einherging. Die Provisorische Zentralgewalt war eine revolutio­näre Exekutive, doch keine Exekutive der Revolution. Denn sie hat deren Durchsetzung nicht zu ihrer obersten Priorität gemacht.


Die Zwielichtigkeit bestand ebenfalls darin, die vorhandenen Unru­hen, Aufstände und sozialen Bewegungen zugleich zu kanalisieren und als Druckmittel zu benutzen gegen die monarchischen Regierungen und deren konservative Unterstützer. So sollte der Kurs der konstitutionellen Liberalen nach rechts abgesichert werden. Diese haben deswegen auch mit Handlungen und Symbolen gearbeitet, die unterschiedliche Interpretatio­nen zuließen. Freilich waren auf diese Weise die tatsächlich bestehenden Differenzen nicht nachhaltig aufzulösen, sondern nur zeitweilig einzu­dämmen. Das Eintreten einer Situation, in der dieser Zwiespalt nicht mehr vermittelbar war, markierte das Scheitern des Frankfurter Projekts. Es war mithin sowohl die Existenzgrundlage als auch der fatale Grundzug der ge­samten Bewegung, der Zentralgewalt und der Nationalversammlung, dass sie zugleich revolutionär und antirevolutionär waren.


(Aus dem Beitrag von Karsten Ruppert)



Ziele und Handlungsweisen der Zentralgewalt waren so ambivalent wie die gesamte bürgerliche Revolution. Die Umwandlung des Deutschen Bundes in einen liberalen Verfassungsstaat für eine rechtsgleiche und offene Gesellschaft lief fraglos auf einen Systemwechsel hinaus.

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El libro está escrito en Alemán.
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